Gewista GIS - Screen Werbeträger-Auswahl

Die Case Study im Überblick

Kunde: Gewista Werbegesellschaft mbH

Einsatzbereich: Mediaplanung in der Außenwerbung

Produkte: individuelles WebGIS, Geocodierungs-Tool

Ziele: effizientere und raschere Prozesse, verbessertes Kundenservice

Nutzer: Sales-Team (rund 80 User), Endkunden

Gewista – Full-Service-Anbieter für Außenwerbung

Wer seine Out-of-Home-Kampagne bei der Gewista bucht, hat die Qual der Wahl aus 16.000 klassischen Plakatstandorten, 1.500 Litfaßsäulen, knapp 12.000 hinterleuchteten City Lights und 680 rotierenden Rolling Boards. Dazu kommen Tausende Werbeflächen in öffentlichen Verkehrsmitteln und U-Bahn-Stationen sowie innovative Werbeträger im Bereich Digital Media.

Das Unternehmen vermietet aber nicht nur Werbeträger, sondern ist Full-Service-Anbieter für die Außenwerbung, der bei Bedarf regionale, nationale und sogar internationale Kampagnen konzipieren und komplett durchführen kann. Dazu gehören Analyse, Planung, Gestaltung und Produktion. Mit hauseigener Marktforschung und Unterstützung von Geomarketing können die Standorte so gewählt werden, dass sie die Zielgruppe auch wirklich erreichen.

Um eine solche Leistung zu stemmen, um die führende Stellung am Markt halten und ausbauen zu können, braucht es effiziente Prozesse und eine zeitgemäße IT. Eine gute Visualisierung des Buchungsprozesses ist das Um und Auf, um das Produkt gut verkaufen zu können. Verständlichkeit und einfache Handhabung sind Schlüsselfaktoren.

All das lässt sich am besten mit einem guten Geomarketing-Tool umsetzen. Da die Anforderungen in der Außenwerbung sehr speziell sind, fiel die Wahl auf ein individuell programmiertes WebGIS. Doch der Reihe nach.


„Gewista GIS“ – modulares Online-Tool

Eine einzelne Supermarktfiliale in Graz möchte ihre Wochenend-Rabattaktion bewerben und dafür die fünf nächstgelegenen City Lights rund um die Filiale buchen. Eine große Modekette plant eine 24-Bogen-Plakat-Kampagne in ganz Österreich und definiert als Einzugsgebiete der Filialen alles, was innerhalb von 10 Minuten zu Fuß oder in 30 Minuten mit dem Auto zu erreichen ist. Oder in einem Umkreis von 1000 Metern Luftlinie.

Beide können zur Orientierung und für eine erste Planung das „Gewista GIS“ nutzen, das frei zugängliche GIS-Tool auf der Gewista-Homepage. Dass dabei digitale, interaktive Landkarten zum Einsatz kommen, ist der intuitivste Weg.

Zunächst werden die Standorte eingegeben, rund um die geworben werden soll. Sie können direkt auf der Karte angeklickt werden oder als Adresse, mit Autocomplete-Funktion, hinzugefügt werden. Nach Auswahl der Art des Werbeträgers – also z.B. nur Plakat, Plakat und Rolling Board usw. (siehe kleines Bild oben) – sowie den Kriterien für die Einzugsgebiete gibt das Tool eine Rohplanung aus: Die möglichen Werbeträger werden als Punkte auf der Karte angezeigt. Besonders praktisch ist, dass man sie anklicken kann und dann ein Umgebungsfoto erscheint (siehe kleines Bild weiter unten). So erhält der Kunde ein wirklich gutes Bild, was er bekommt. Als letztes gibt er den gewünschten Buchungszeitraum ins Formular ein und schickt seine Anfrage an die Gewista.

Gewista GIS - Screenshot Planung

Nach Eingabe der Eckdaten zur Kampagne gibt das Tool eine Rohplanung aus. Im Bild ein Standort in der Salzburger Innenstadt (dunkelblaues Quadrat) und die vorgeschlagenen Werbeträger im Umkreis von 10 Gehminuten.


Planungsmodul als Herzstück der Applikation

Die Anfrage wird vom rund 80-köpfigen Sales-Team der Gewista weiterbearbeitet. Die Mitarbeiter verwenden dazu eine interne Version des Tools, die mit mehr Funktionen ausgestattet ist.

„In der internen Version können wir auch umfangreiche Standortlisten als Excel hochladen“, erklärt Ing. Andreas Haider, GIS-Experte und Product Owner des Tools bei der Gewista. „Die Kunden wissen häufig schon sehr genau, welche Standorte das sind, wenn sie z.B. ein Vertriebspartnernetz haben. Wir müssen die Standorte nicht einzeln eingeben, und das Tool geocodiert die Adressen, wandelt sie also in Koordinaten um, was für die räumliche Darstellung unerlässlich ist.“

Alternativ ist eine Herold-Datenbank angebunden, die die Filialnetze der großen Anbieter bereits kennt und mit wenigen Klicks in die Auswahl lädt. Unter der Landkarte wird jeder Punkt / Werbeträgerstandort auch tabellarisch aufgelistet und kann nun einzeln zu- oder abgewählt werden. So erfolgt das Finetuning.

Ist die räumliche Planung abgeschlossen, muss noch die Verfügbarkeit im Zeitverlauf geprüft und das genaue Timing der Kampagne festgelegt werden. Dieser Schritt erfolgt in einem weiteren System, der eigentlichen Gewista-Hauptsoftware für das Kampagnenmanagement. Die Systeme sind durch eine Schnittstelle verbunden, sodass die Daten nahtlos übernommen und weiterbearbeitet werden können.

„Diese Schnittstelle hat uns wirklich vorwärtsgebracht“, sagt Haider und erinnert sich an Zeiten, als die Systeme noch nicht miteinander kommunizierten. „Wir mussten alles doppelt eingeben und sehr viel manuell machen, der Prozess war nicht stringent. Die Mitarbeiter haben das eingefordert. Sie haben es bekommen und sind jetzt sehr zufrieden damit. Sie ersparen sich sehr viel Zeit.“

Kampagnenmodul zur Dokumentation

Nach erfolgter Kampagne erhält der Kunde eine Dokumentation mit Auflistung und Fotos der Werbeträgerstandorte. Auch hier freut sich Haider über eine zeitgemäße Lösung: „Wir schicken unseren Kunden einen Link. Sie rufen ihre Kampagne online auf, sehen wiederum die Punkte übersichtlich auf der Landkarte und können die Fotos interaktiv öffnen.“

Die Schnittstelle zwischen den Systemen läuft hier in die umgekehrte Richtung. Die Detaildaten zur Kampagne sind primär in der Hauptsoftware und werden nun zur räumlichen Darstellung ins GIS zurückexportiert. „Früher haben wir diese Dokumentationen mit einem Desktop-GIS langwierig statisch erstellt und dem Kunden ausgedruckt zur Verfügung gestellt. Mit dem WebGIS sind wir nicht nur schneller, sondern auch besser, denn es gab keine interaktiven Funktionen.“

Stets aktuelle Daten, cloudbasiertes Service (Saas)

Selbstverständlich kommen bei der Gewista laufend neue Werbeträgerstandorte dazu. Damit die Darstellung im WebGIS stets aktuell ist, erfolgt eine periodische Aktualisierung der Daten.

Eine kleine Zusatzfunktion sorgt bei der Geocodierung neuer Standorte für höchste Genauigkeit: Steht ein neues City Light beispielsweise nicht exakt an der Adresse Musterstraße 1, sondern ein paar Meter weiter vorne an der Straßenecke, so kann der Punkt auf der Karte mit der Maus dorthin verschoben werden.

Die WebGIS-Applikation läuft auf den Servern der WIGeoGIS, also in der Cloud. Um die Wartung kümmert sich WIGeoGIS. Im Wiener Rechenzentrum sorgt eine verlässliche Infrastruktur für den sicheren Betrieb.

 „WIGeoGIS hat ein tiefgreifendes Verständnis von allem, was Geoinformation betrifft. Die Problemstellungen bei uns in der Außenwerbung sind speziell. WIGeoGIS versteht sie.“

Ing. Andreas Haider, GIS-Experte bei Gewista



Bild: Fotovorschau des Werbeträgers in der Applikation

Gewista GIS - Fotovorschau

Geschichte einer langen Kundenbeziehung

Der letzte große Schritt - die Integration der beiden Systeme - erfolgte 2018 und brachte, wie schon erwähnt, große Effizienzgewinne. Die Zusammenarbeit zwischen Gewista und WIGeoGIS reicht aber viel weiter zurück, und zwar über 20 Jahre. „Damals gab es noch keine WebGIS-Systeme, wir haben die Gewista mit ihrem Desktop-GIS unterstützt, das sie für bestimmte Aufgaben übrigens noch heute verwendet“, erinnert sich Wolf Graf, Geschäftsführer bei WIGeoGIS. „Eine so lange Geschäftsbeziehung spiegelt natürlich auch die Entwicklungen des Marktes wider. Der Übergang von der Desktop-Software zum WebGIS und auch das Hosting in der Cloud, das sind allgemeine Entwicklungen.“

Der Umstieg auf die Web-Applikation erfolgte schon 2012, als die Gewista die erste Version des Online-GIS auf ihrer Homepage launchte. „Wir wollten, dass der Kunde eine erste Planung online machen kann, und das geht nur über den Browser“, sagt Haider. „Wir fragten uns: Wie können wir das modernisieren? Verwenden wir ein fertiges WebGIS oder wollen wir eine individuelle Programmierung? WIGeoGIS stand uns natürlich beratend zur Seite. Da die Anforderungen in der Außenwerbung doch recht speziell sind, wurde es das Zweite.“

Zufriedenes Team

Das Online-Tool wurde ein solcher Erfolg, dass auch die Mitarbeiter begannen, damit zu arbeiten. Aus ihren Anforderungen nach mehr Funktionen und einer Integration der Systeme zur Vermeidung doppelter Arbeit entwickelte sich der große Relaunch 2018. „Die heutige Form ist aus unserem Alltag wirklich nicht mehr wegzudenken“ sagt Haider. „Wir sind nicht nur schneller, sondern auch besser. Interaktive Karten funktionieren bei der Planung und Dokumentation von Außenwerbung einfach am besten.“

Aus dem Verkaufsteam erhält Haider durchwegs gutes Feedback. Selbst schätzt er an der WIGeoGIS, dass sie ihm auch bei anderen Geo- und GIS-Themen mit Rat und Tat zur Seite steht. „Die haben einfach ein tiefgreifendes Verständnis von allem, was Geoinformation betrifft. Die Problemstellungen bei uns in der Außenwerbung sind ja doch recht speziell. WIGeoGIS versteht sie.“

Zufrieden ist auch Andreas Marth, bei WIGeoGIS technisch verantwortlich für das System und Leiter des Wiener Service-Teams. „Mit ca. 80 Personen haben wir eine große Anzahl an Usern im WebGIS, aber wenig Supportanfragen. Das ist ein Zeichen, dass das System rund läuft.“

Auf dem Weg zu immer besseren Prozessen

Eine Software bleibt nie stehen. Das jüngste Feature sind die Hinweistafeln, die als Wegweiser zu Baumärkten, Möbelhäusern etc. dauerhaft gemietet werden können. Sie können seit Kurzem auch über das Gewista GIS gebucht werden.

Am Frontend ist das nur eine zusätzliche Kategorie bei den Werbeträgern. Im Backend bedeutet es eine wesentlich komplexere Datenbank. „In der Effizienz unserer Prozesse bringt uns das wieder einen großen Schritt nach vorne“, erklärt Andreas Haider. „Bislang war die Verfügbarkeit dieser Tafeln in unseren Systemen nicht sauber genug strukturiert. Jetzt sehen wir auf Knopfdruck, was Sache ist.“

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Wolf GRAF

Geschäftsführender Gesellschafter wg@wigeogis.com
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