Bei der Vertriebsplanung geht es um eine Optimierung vertrieblicher Aktivitäten nach geografischen und thematischen Gesichtspunkten.
Dabei werden sowohl räumliche (Barrieren, Erreichbarkeiten, Einzugsbereiche, Fahrzeiten, Distanzen) als auch thematische (Potentiale wie Einwohner, Haushalte, bestehende Kunden, Mitbewerber, Kaufkraft etc) Kennzahlen
gewichtet und in den Simulationsprozess miteinbezogen. Das Ergebnis sind realitätsnahe, optimal verteilte Vertriebsgebiete.
Die Vorteile liegen auf der Hand:

Die Vorteile liegen auf der Hand:
- gleichmäßigere Verteilung der Ressourcen
- faire Aufteilung des Vetriebsgebietes hinsichtlich der Potentiale
- Kosteneinsparung durch optimierte Anfahrtswege

Effiziente und objektive Organisation des Vertriebs. Massive Einsparungen in Zeit und Kosten. Mehr Kundennähe.
Im Bereich Vertriebsplanung verwenden wir sehr häufig die hier dargestellten Methoden. Klicken Sie sich durch und informieren Sie sich über die theoretischen Grundlagen. Gerne erläutern wir auch das konkrete Vorgehen in einem persönlichen Gespräch.
Distanzmatrizen
Eine Distanzmatrix bildet die räumliche Distanz zwischen m und n Punkten ab. Den ermittelten Distanzen kann die Luftlinie (einfacher Fall) oder die tatsächliche Distanz aufgrund der Berechnung in Straßennetzwerken zu Grunde liegen.
Distanzmatritzen spielen eine bedeutende Rolle, wenn es um Ausbreitungsmodelle, Erreichbarkeiten oder das Mobilitätsverhalten geht.
Als Ausgangspunkte für die Berechnung der Distanzen können verschiedene Datenquellen verwendet werden. Klassisch ist die Berechnung zwischen Kundendaten (etwa aus Kundenkarten) und POS Standorten. Liegen keine personenbezogenen Daten vor, dann können zB aggregierte und anonyme Daten aus Mobilfunknetzen (eingebuchte Funkzellen, Aufenthaltsdauer in der Funkzelle) als Ausgangs- oder Endpunkt einer Distanzmatrix verwendet werden. Naheliegend ist diese Methode um zB den erwarteten Kundenzustrom zu einem bestehenden oder geplanten Einkaufszentrum abzuschätzen.

Nutzen:
Distanzmatrizen sind eine wesentliche Informationsquelle
- im Bereich der betrieblichen Standortplanung
- der Außendienstplanung und
- der Vertriebsgebietsplanung
Räumliche Analysen
Unter räumlicher Analyse verstehen wir die Verschneidung und Abfrage von Geodaten, wobei die Art der Verschneidung von der jeweiligen Fragestellung abhängig ist.
Geodaten sind attributierte Vektordaten (Punkte, Linien, Polygone) und Rasterdaten (Bilder).
Zur Durchführung räumlicher Analysen wird ein Geographisches Informationssystem (GIS) benötigt.
Wesentlich: Verschneidungen finden nicht nur graphisch statt, sondern werden parallel auch in der mit den Geodaten verbundenen Datenbank durchgeführt.

Nutzen:
Beispiele für räumliche Analysen die nur mit GIS gelöst werden können:
- Wähle alle Plakatstellen, die nicht weiter als 500m von einem Kino entfernt liegen!
- Wähle alle Baublöcke, in denen der Anteil der Singlehaushalte kleiner als 30% ist!
- Wieviele Unternehmen nach Branchen gibt es im Umkreis von 1000m um eine Filiale?
- Wähle alle Friseure und vererbe jedem Friseur unsere Vertriebsgebietsnummer!
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