Acht von zehn Standortentscheidungen, bei denen Geomarketing-Methoden mit Geographischen Informationssystemen (GIS) zum Einsatz kommen, sind erfolgreich; ohne GIS Unterstützung nur fünf von zehn.
Dieses Resümee stammt von einem Standortplaner aus den USA, der tausende Outlets für Restaurantketten mit und ohne GIS geplant hat.
Bei der Standortplanung mit GIS werden potentielle Standorte anhand von gewichteten Standortfaktoren gegenübergestellt. Eine zentrale Rolle dabei nehmen die verfügbaren Geodaten ein: Denn eine solide Datenbasis ist die Voraussetzung für realistische und belastbare Ergebnisse.
Methodisch bedient man sich bei der GIS gestützten Standortplanung einer Reihe von Analysevarianten wie räumliche Analyse, Distanzmatrix, Erreichbarkeitsanalyse u.ä. Welche Methode konkret angewandt wird und wie die einzelnen Variablen gewichtet werden hängt einerseits von der Branche andererseits von den definierten Zielen ab.

Dieses Resümee stammt von einem Standortplaner aus den USA, der tausende Outlets für Restaurantketten mit und ohne GIS geplant hat.
Bei der Standortplanung mit GIS werden potentielle Standorte anhand von gewichteten Standortfaktoren gegenübergestellt. Eine zentrale Rolle dabei nehmen die verfügbaren Geodaten ein: Denn eine solide Datenbasis ist die Voraussetzung für realistische und belastbare Ergebnisse.
Methodisch bedient man sich bei der GIS gestützten Standortplanung einer Reihe von Analysevarianten wie räumliche Analyse, Distanzmatrix, Erreichbarkeitsanalyse u.ä. Welche Methode konkret angewandt wird und wie die einzelnen Variablen gewichtet werden hängt einerseits von der Branche andererseits von den definierten Zielen ab.

Mit GIS fischen Sie bei der Standortplanung weniger im Trüben.
Gleichgültig ob Greenfield-Analyse, POS Optimierung oder Restrukturierung: GIS unterstützte Standortplanung
Gleichgültig ob Greenfield-Analyse, POS Optimierung oder Restrukturierung: GIS unterstützte Standortplanung
- ermöglicht eine Objektivierung der Vergleichbarkeit verschiedener Standortalternativen
- beschleunigt die Entschiedungsfindung
- ermöglicht Simulationen und Szenarienbildung und hilft dadurch die entscheidungsrelevanten Parameter fein zu justieren
Im Bereich Standortanalyse / -bewertung verwenden wir sehr häufig die hier dargestellten Methoden. Klicken Sie sich durch und informieren Sie sich über die theoretischen Grundlagen. Gerne erläutern wir auch das konkrete Vorgehen in einem persönlichen Gespräch.
Geokodierung
Durch den Vorgang der Geokodierung erhalten Adressen einen eindeutigen Raumbezug. Ein automatisiertes Abgleichverfahren reichert eine Eingangsadresse (Einzeladresse oder Listenverarbeitung) mit X- und Y-Koordinaten an. Die Koordinateninformation stammt aus einer Referenzdatenbank, der Abgleichprozess wird durch eine Geokodierungssoftware gesteuert. Erst durch diesen Vorgang wird eine Auswertung von adressbezogenen Information im Kontext der räumlichen Analyse möglich. Geokodierung ist somit die Grundlage für Geomarketing!

Nutzen:
Geokodierung ist stets der erste Schritt räumlicher Analyse. Erst nachdem raumbezogene Unternehmensdaten (Filialstandorte, Immobilien, Versicherte, Händler, Kunden) als lagegenauer Punkt in der Karte erscheinen, sind weitere Analyseschritte möglich. Wie, z.B., die Verteilung von Kunden im Vertriebsgebiet, die Gesamtverteilung von Filialstandorten, Schwerpunkte von Versicherungsfällen. Ist die Lage dieser Informationen bestimmt, können erst weitere sachbezogene Inhalte analysiert werden: Umsatz- oder Schadenschwerpunkte, Penetrationsanalysen und Potenzialausschöpfung, Überprüfung von Einzugsgebieten mittels Kundenstromanalysen, u.v.m.
Räumliche Analysen
Unter räumlicher Analyse verstehen wir die Verschneidung und Abfrage von Geodaten, wobei die Art der Verschneidung von der jeweiligen Fragestellung abhängig ist.
Geodaten sind attributierte Vektordaten (Punkte, Linien, Polygone) und Rasterdaten (Bilder).
Zur Durchführung räumlicher Analysen wird ein Geographisches Informationssystem (GIS) benötigt.
Wesentlich: Verschneidungen finden nicht nur graphisch statt, sondern werden parallel auch in der mit den Geodaten verbundenen Datenbank durchgeführt.

Nutzen:
Beispiele für räumliche Analysen die nur mit GIS gelöst werden können:
- Wähle alle Plakatstellen, die nicht weiter als 500m von einem Kino entfernt liegen!
- Wähle alle Baublöcke, in denen der Anteil der Singlehaushalte kleiner als 30% ist!
- Wieviele Unternehmen nach Branchen gibt es im Umkreis von 1000m um eine Filiale?
- Wähle alle Friseure und vererbe jedem Friseur unsere Vertriebsgebietsnummer!
Dichteanalyse
Mit einer Dichteananalyse werden punktuelle Informationen in eine flächenhafte Darstellung übertragen.
Dabei werden sowohl punktbezogene Sachdaten (etwa Kunde -> Umsatz oder Mitbewerb -> Verkaufsfläche) als auch deren räumliche Lage in eine Beziehung gesetzt. Die räumliche Beziehung und der jeweilige Sachdatenwert werden zusätzlich auf eine Farbskala übertragen und stellen so die thematisch-räumliche Gewichtung übersichtlich dar.

Nutzen:
Die meisten Menschen können Flächen besser erfassen und begreifen als eine Vielzahl von Punkten.
Räumliche Muster, die sich aus der räumlichen Verteilung von Punkten ergeben, werden so schnell deutlich und für den Betrachter leichter visuell erfassbar.
Moderne GIS und Geomarketingsysteme bedienen sich dieser Technik und helfen, komplexe Sachverhalte aus Raum und Thematik rascher erfassbar zu machen.
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